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Abstract
Petra Lippegaus-Grünau, Franciska Mahl, Iris Stolz (2010):
Berufsorientierung - Programme und Projekte von Bund und Ländern, Kommunen und Stiftungen im Überblick.
München/Halle: Deutsches Jugendinstitut, Reihe: Wissenschaftliche Texte
ISBN 978-3-935701-57-0


In dieser Broschüre veröffentlicht das Deutsche Jugendinstitut (DJI) die Ergebnisse einer Recherche, die das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) und das DJI im 2. Halbjahr 2009 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt haben.

Im ersten Kapitel beschreiben Petra Lippegaus-Grünau und Iris Stolz (INBAS) Programme und Projekte des Bundes und der Länder. In fast allen Bundesländern hat die Einführung der erweiterten vertieften Berufsorientierung (VBO) durch die Bundesagentur für Arbeit die Entwicklung von Landesprogrammen zur Berufsorientierung befördert. Entstanden sind Programme und Projekte in großer Vielfalt. Bei einer genaueren Untersuchung zeichnen sich aber gemeinsame Entwicklungslinien in diesem bunten Feld ab: Einige Programme legen den Schwerpunkt auf Kompetenzen, andere auf Praxis und Berufseignung. Weitere wenden sich gezielt an benachteiligte Jugendliche, wollen sie bei ihrer Biografiegestaltung unterstützen, z. B. durch Beratung und Begleitung. Andere beginnen, Schulqualität zu entwickeln oder verändern Strukturen durch mehr Koordination und Kooperation. Konzeptionelle Eckpunkte der Programme und Projekte werden im Kontext der Entwicklungslinien exemplarisch dargestellt.

Bei den Anbietern von Programmen und Projekten zur Verbesserung der Berufsorientierung treten neben den Ländern, der Bundesagentur für Arbeit und mehreren Bundesministerien in den letzten Jahren auch Kommunen und Stiftungen als Verantwortliche auf. Ihre Aktivitäten gehen in mehrere Richtungen: Zum einen haben sie eigene Programme entwickelt und implementiert, zum anderen bemühen sie sich, über die vielfältigen Programme von Dritten Transparenz herzustellen, für eine gleichmäßige Versorgung aller Jugendlichen zu sorgen und Qualitätsstandards zu entwickeln und durchzusetzen. Schließlich haben insbesondere die Stiftungen Programme entwickelt und implementiert, die zum Ziel haben, die in Modellprojekten und „Leuchtturmschulen“ erprobten Konzepte breiter zu transferieren. Die Aktivitäten der Kommunen und Stiftungen sind Thema des von Franciska Mahl (DJI) erstellten zweiten Kapitels.

In Kapitel 3 der Broschüre werden schließlich das Programm der Fachtagung „Berufsorientierung – Konzepte, Strategien, Entwicklungstendenzen“ im Haus der Wirtschaft in der Industrie- und Handelskammer zu Kiel am 02./03.11.2009 und die einführenden Beiträge von Seiten des Gastlandes Schleswig-Holstein, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit dokumentiert.


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